Covelano Bianco Neve - ein weißer Marmor aus Italien
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Covelano Bianco Neve

Der Naturstein Covelano Bianco Neve ist ein weißer Marmor aus Italien.

Anmerkungen zu Covelano Bianco Neve:

Göflaner Marmor – Kunst für die Ewigkeit (1)

Marmor bewegt die Fantasie und den Einfallsreichtum der Menschen und so finden sich im Vinschgau jahrtausend- alte Zeugnisse der Verbundenheit mit dem weißen Stein. Prähistorische Menhire und römische Meilensteine an der ehemaligen Via Claudia Augusta liefern hierzu ein beeindruckendes Beispiel.
Im Mittelalter veredelten die Menschen ihre Kirchen und Burgen mit Marmor. Zeugen hierfür finden sich im Portal, in den Triumphbögen, Säulen, Reliefs oder sonstigen Skulpturen an bzw. in der Kapelle des Schlosses Tirol (ca.1200). Auch in der Zeit nach 1200 finden sich in Burgen, Kirchen und Friedhöfen des Vinschgaus zahlreiche Kunstwerke aus Marmor.
Zu Beginn der Neuzeit, am Anfang des 16. Jahrhunderts, entwickelte sich im Vinschgau eine lokale und stilistisch scharf abgegrenzte blühende Steinmetzkunst, die viele wertvolle Kunstgegenstände hervorbrachte. Erwähnenswert sind hier die schönen Hofarkaden im Schloß Dornsberg, Obermontani und in der Churburg bei Schluderns. Bemerkenswert ist auch das um 1700 entstandene “Rosenkönigin” Relief in Latsch, das auch nach 300 Jahren noch immer im untadeligem Marmor-Weiß erstrahlt.
Die Regenten der österreichischen Monarchie schätzten den weißen Stein aus Südtirol und fertigten daraus zahlreiche Kunstwerke, die noch heute den Betrachter erfreuen. Erwähnenswert sind hier das Denkmal für den Dichter Grillparzer (Wien-Volksgarten, von Kundmann und Weyr) und die Figurengruppe “Landmacht”(Hellmer) und “Seemacht” (Weyr) an der Wiener Hofburg.

Göflaner Marmor – Kunst für die Ewigkeit (2)

Auch in Deutschland wurde der weiße Südtiroler Stein zu bemerkenswerten Kunstwerken verarbeitet. Hier seien in München die zwei Löwen vor der Feldherrnhalle und in Berlin das Denkmal für den Feldherren Moltke (1903/04) genannt.
Das Moltke Denkmal sprengte auch als Rohblock 1903 die Abtransportstrukturen am Göflaner Berg. Mit einem Volumen von rund 30m³³und einem Gewicht von ca.80 Tonnen wurde er in Handarbeit zu Tal gebracht.
Der weiße Marmor wurde aber auch außerhalb der deutschen Sprachgrenze sehr geschätzt. Als Beispiel sei hier das Grabmal für Papst Pius IX in der Kirche San Lorenzo fuori le Mura in Rom angeführt.
Auch in der näheren Gegenwart finden sich zahlreiche Kunstwerke aus dem klassischen weißen Stein. Zum Unterschied zu früher, werden heute große Mengen des gewonnenen Marmors vor allem in der Architektur verwendet.

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Göflaner Marmor - Weißes Gold aus dem Herzen der Alpen

Der Göflaner Mitterwandlbruch ist der am höchsten gelegene Marmorbruch Europas. Auf 2.200müM liegt er, eingebettet in die atemberaubende Bergkulisse der Zentralalpen, mitten im Stilfserjoch Nationalpark.

Der Bruch befindet sich im Hintergrund der Ortschaft Göflan (Südtirol, Italien) im Göflaner Tal, welches eine von Nordost nach Südwest ansteigende Hochmulde mit einer 1.700 bis 2.000m hoch gelegenen Almweide und einem darüber befindlichen Wald-und Kahlgelände ist. Im Hintergrund dieser Mulde erheben sich 3 Felswände: das Weißwandl (2.777m), das Mitterwandl (2.631m) und die Jennwand (2.950m).
In diesen drei Felswänden und hier vorallem im Mitterwandl, befinden sich die ergiebigsten Marmorvorkommen Südtirols.

Aufgrund seiner exponierten Höhenlage kann im Göflaner Mitterwandlbruch nur im schneelosen Sommer Marmor gewonnen werden. Der Abbau findet in Unter-und Übertagbauweise statt.

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Göflaner Marmor- Echter kristalliner Marmor aus 99% Kalzit

Das signifikanteste Merkmal von Marmor ist das brillante Glitzern der Kristalle im Sonnenlicht. Bei den grobkörnigen Varianten, wie z.B. dem Göflaner Marmor, entsteht so eine zauberhafte optische Tiefenwirkung. Es ist dieses geheimnisvolle Durchscheinen, das Marmor zu einem Klassiker in Architektur und Bildhauerei macht.
Marmor nimmt unter den vielen Natursteinarten, eine besondere Stellung ein. Von der Entstehungsgeschichte her gehört er zu den jüngeren Gesteinsarten. Er hat sich aus Sedimenten in den Urmeeren, die aus mächtigen Schichten aus im Wasser gelöstem Kalk oder aus den Kalkschalen abgestorbener Lebewesen bestehen, über Jahrmillionen aufgebaut. Wo diese Schichten in die Tiefe der Erdrinde abgetaucht sind, wurden sie zunehmendem Druck und Temperatur ausgesetzt und ihr Kalkanteil begann im Zuge der Metamorphose auszukristallisieren und wurde im Laufe der Zeit zu echtem kristallinem Marmor. Marmor ist ein Teil einer Seite aus dem Geschichtsbuch unserer Erde.
Vor Jahrmillionen während der Evolution unseres Planeten entstanden, wird er heute mit großem Aufwand in den Steinbrüchen der Welt gefunden und erschlossen
Göflaner Marmor- Eine Erfolgsgeschichte

Mit dem Jahr 1856 beginnt im Göflaner Mitterwandlbruch erstmals der systematische Abbau des weißen Natursteins. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Findlinge verarbeitet.

Bernard Schweizer, Steinmetzmeister aus München, förderte in den Jahren 1856-1860 erstmals größere Mengen Marmor im Göflaner Mitterwandlbruch.
Von 1866-1881 war der Bildhauer Johannes Steinhäuser, aus Karlsruhe, Herr über die Abbruchrechte in Göflan. Auf ihn folgte die Firma “Union Baugesellschaft” aus Wien sowie die beiden Wiener Firmen “Zeller&Co.” und “Eduard Hauser”.

Nach 1921 ruhte die Abtautätigkeit am Göflaner Berg bis zum Jahre 1959/60. In diesem Jahr begann die Firma “Lasa Marmo” den Göflaner Mitterwandlbruch zu bearbeiten. Sie betrieb eine rege Abbautätigkeit bis zum Auslaufen der Konzessionsrechte im Jahr 1999.
2005 erwarb die Firma “Tiroler Marmorwerke GmbH” die Abbaurechte am Göflaner Marmorbruch.

Im August 2007 werden die Abbaurechte im Göflaner Mitterwandlbruch an die Firma „Göflaner Marmor GmbH.“, welche exklusiv im Besitz der Familie Pohl aus Kastelbell ist, übertragen.
Mit Stolz wird heute wie früher der Göflaner Marmor in die ganze Welt exportiert.

Göflaner Marmor- Lichtdurchlässig, zuckerkörnig, wetterbeständig

Göflaner Marmor ist ein chemisch fast reiner, hochkristallin durchgebildeter Kalkstein (99% Kalzit) von zuckerkörniger Struktur.

Seine einzelnen Kleinkristalle sind optimal ineinander verzahnt, gleichmäßig im Korn, rissarm, hart und druckfest, dabei aber lichtdurchlässig und einwandfrei polierfähig.

Der Göflaner Marmor biegt sich, zu Platten geschnitten, beim Aufstellen auf die Kante, erst ab einer Stärke von weniger als 10mm Dicke. Durch seine besondere Härte, weist er eine ausgesprochen hohe Kantenfestigkeit auf.

Das spezifische Gewicht beträgt duchschnittlich 2.750kg je Kubikmeter und weist nur unbedeutende 0,1% nie überschreitende Schwankungen auf.

Aufgrund seiner chemikalischen Vorzüge, die eine hohe Wetterfestigkeit begünstigen, kann der Göflaner Marmor, als einer der wenigen Marmore weltweit, auch im Außenbereich verwendet werden.


Daten zu Covelano Bianco Neve:

Naturstein-Name: Covelano Bianco Neve
Weitere Namen: Göflaner Schneeweiß
Hauptfarbe: weiß
Herkunftsland: Italien
Herkunfts-Stadt: Covelano, Bz
Klassifikationen: Marmor
Verfügbarkeit: limitiert
Korngröße: feinkörnig
Maximale Blockgröße: - No data -
Anwendungsbereiche: Innen und Aussenanwendung

Weitere Informationen zu Covelano Bianco Neve:

Covelano Bianco Neve für Naturstein-Unternehmen:

Projekte die Covelano Bianco Neve nutzen

Bisher sind keine Projekte mit Covelano Bianco Neve eingetragen.

Lagerbestände von Covelano Bianco Neve

Für Covelano Bianco Neve sind noch keine Lagerbestände eingetragen.

Der Naturstein im Hintergrund ist Covelano Bianco Neve aus Italien.
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